Achtung, jetzt folgt ein Schock: Mit Breaking Bad ist Schluss. Und zwar seit 2013. Da ging nämlich die fünfte und letzte Staffel zu Ende. Mit der Entscheidung, die Geschichte von Walther White zu finalisieren, war allerdings nicht jeder Fan einverstanden.

Jetzt erklärt der Serien-Schöpfer Vince Gilligan im Gespräch mit DigitalSpy, wieso er Breaking Bad auf dem Höhepunkt seiner Popularität beendete – und zwar aus einem verdammt guten Grund:

"Mir machte die Vorstellung ziemliche Sorgen, dass irgendwann die Zuschauer fragen würden '[Breaking Bad] läuft immer noch? Das habe ich mal geguckt. Das war mal eine gute Serie.'

Ich habe mir viel mehr gewünscht, dass die Leute sagen: 'Mach nicht jetzt damit Schluss!' – und das habe ich Gott sei Dank auch geschafft. Ich war derjenige, der gesagt hat: Ich möchte die Bühne auf dem Höhepunkt verlassen und [die Daseinsberechtigung nicht überstrapazieren]."

Fans von Dexter, Scrubs, How I Met Your Mother oder Lost können davon wahrscheinlich ein Liedchen singen. Deswegen kann man Vince Gilligan eigentlich nur zugute halten, dass er seine Geschichte abgeschlossen und zu einem stimmigen Ende gebracht hat.

Auch wenn er nicht widerstehen konnte, 2015 anzufangen, mit Better Caul Saul eine Vorgeschichte zu erzählen.


Über den Autor: Valentin Aschenbrenner ist Editor bei IGN Deutschland. Ihr könnt ihm auf Twitter, Instagram und Letterboxd folgen: @valivarlow.